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sumerisch: der rechte Sohn, hebräisch und aramisch Tammuz Den Kern dieser Gestalt bildet wahrscheinlich der vergöttlichte Prototyp des guten, von wilden Tieren (?) getöteten Hirten. Weniger glaubhaft ist die Annahme A. Falkensteins, Dumuzi sei ein vergöttlichter Herrscher. Mit Inanna/Ischtar verknüpft, wird er im Mythos zu ihrem Gemahl (Hieros gamos), den die Göttin nach ihrer Befreiung aus der Unterwelt den Dämonen als Ersatzperson ausliefert. Mit einer Reihe anderer jugendlicher Götter ist Dumuzi ganz oder teilweise gleichgesetzt worden (Ama-uschumgal-ana, Damu, Ningischzida u. a.), so daß er viele seinen Wesen ursprünglich fremde Züge in sich aufgenommen hat. Er wurde zum Vegetationsgott, der während der sommerlichen Dürre in der Unterwelt weilt, in zahlreichen Klageliedern von der göttlichen Mutter, Schwester und Gemahlin betrauert. Seine Wiederkehr wird im Anschwellen der Flüsse beim Frühjahrshochwasser und im ersten jungen Grün freudig begrüsst. Dumuzi darf zurückkehren, berichtet der Mythos "Inanas Gang zur Unterwelt", da ihn seine Schwester Geschtinana, "Weinstock des Himmels", halbjährlich ablöst. |