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Atlantis

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Alle späteren Berichte über den etwa 533 x 355 km großen Inselkontinent mit der ringförmig angelegten Hauptstadt Basilea gehen auf den griechischen Philosophen Plato (427-347 v. Chr.) zurück: Sonchis, ein ägyptischer Priester von Sais, erzählte die Geschichte von Atlantis dem griechischen Gesetzgeber Solon (ca. 640 - 560 v. Chr.), von dem belegt ist, daß er um 600 v. Chr. den Mittelmeerraum bereiste. Solon gab sie weiter an Kritias, dessen Enkel ein Freund von Sokrates (470 - 399 v. Chr.) war.

Die ersten belegten Hinweise auf Atlantis stehen in den Büchern "Kritias" und "Timaios", die Plato um 355 v. Chr. schrieb. Er betont, daß Atlantis nicht im Mittelmeer lag. Kritias, Freund von Plato, behauptete ausdrücklich, daß der Bericht von Atlantis der geschichtlichen Überlieferung entstammt. Mittlerweile sind einige tausend Bücher über das Thema Atlantis erschienen, die mehr oder weniger schlüssig eine Lokalisierung von Atlantis versuchen - von den Bahamas bis Mexiko, von Carnac bis Helgoland und von Tartessos in Spanien bis zur griechischen Vulkaninsel Thera/Santorin.

Daß Atlantis schon wegen seines Namens im Atlantik - z. B. bei den Azoren - gelegen haben müsse, ist auch kein Beweis, da dieser Ozean seinen Namen erst im 17. Jh. vom Kartographen Anastasius Kirchner erhielt. Dagegen bezeichnet der Grieche Eratosthenes (285 - 205 v. Chr.) in einer der frühesten überlieferten Weltkarten den Okeanos sowohl im Westen als auch östlich von Indien als "Meer der Atlanter".
 
 

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